Mein Ziel ist es für jeden Patienten auf Basis der aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisse eine optimale Therapie zu gestalten. Der individuelle Behandlungsplan hängt ab vom Störungsbild, vom Ergebnis der Diagnostik, der Belastbarkeit, vom Gedächtnis, der Aufmerksamkeit, der Motivation und vielen anderen Faktoren.
Meine Forschungsarbeiten zu individuellen Unterschieden in der Sprachverarbeitung und Sprachproduktion legen nahe, dass die Einbeziehung kognitiver Faktoren auch in der Therapie immens wichtig ist.
Ich werde versuchen Ihnen mein Therapiekonzept kontinuierlich zu erläutern und auch Veränderungen der Therapieansätze transparent zu machen. Alle Diagnostikergebnisse bespreche ich gern mit Ihnen. Im Therapieverlauf werde ich versuchen objektive Parameter zu erheben, die den Verlauf kennzeichnen: z.B. Veränderung der Tonhaltedauer, Veränderung des Stimmklangs, Veränderung spektraler Eigenschaften des Sprachschalls, Frequenz von Redeunflüssigkeiten, Sprechgeschwindigkeit, Verständlichkeit etc.
Hierdurch können therapeutische Entscheidungen unterstützt werden: z.B. Indikation zur Weiterführung der Therapie, Beendigung der Therapie, Veränderung des therapeutischen Ansatzes, systematische Ko-Therapien mit anderen Fachtherapeuten.