Direkt nach dem Zivildienst im Heim für körperbehinderte Kinder und Jugendliche in Dresden begann ich meine Berufsausbildung als staatlich anerkannter Logopäde in Chemnitz.
Seit 2002 arbeite ich als Logopäde – sowohl in der neurologischen Rehabilitation als auch im Bereich Kindersprache und in der Stimmtherapie.
Zudem absolvierte ich ein Magisterstudium an der Universität des Saarlandes mit den Fächern Deutsche und Englische Linguistik und Phonetik. Meine Magisterarbeit (2012) untersuchte neuronale Korrelate der Sprachproduktion mittels funktioneller Magnetresonanztomografie (fMRT) und Elektroglottografie.
Im Anschluss an mein Hochschulstudium ging ich nach Nimwegen, in die Niederlande, an das Max-Planck-Institut für Psycholinguistik, für meine Promotion. Meine Doktorarbeit thematisiert Auswirkungen von Hörverlust und kognitiven Faktoren auf Sprechen und Verstehen über die verschiedenen Lebensalter hinweg.
Nach einer zweijährigen Postdoc-Anstellung an der Humboldt-Universität Berlin kehrte ich 2018 nach Dresden zurück.
Hier beschäftige ich mich seit nunmehr sieben Jahren mit technisch unterstützter Kommunikation für Menschen mit Einschränkungen ihrer Kommunikationsfähigkeit.